WordPress – Das beste Content Management System?

Wordpress Agentur Rosenheim

WordPress – Das beste Content Management System?

WordPress ist sicher das weltweit bekannteste Content Management System (CMS), aber ist es deshalb auch das beste CMS? Was zeichnet WordPress aus und was unterscheidet es von Konkurrenten wie Drupal, Typo3, Joomla und anderen? Wir haben WordPress einmal unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet und 19 Gründe gefunden, warum WordPress wohl das zurzeit beste Content Management System der Welt ist:

Inhaltsverzeichnis

WordPress – Das beste Content Management System?

  1. WordPress ist auch für Laien leicht zu bedienen.
  2. Das WordPress-System ist von Natur aus SEO-freundlich. 
  3. WordPress ist sicher.
  4. Geringer Wartungsaufwand für die WP-Installation.
  5. Für WordPress gibt es zahlreiche komfortable Backup-Tools.
  6. WordPress Webseiten sind responsive.
  7. WordPress ist international und mehrsprachig.
  8. WordPress selbst ist kostenlos.
  9. WordPress ist nach oben beliebig skalierbar.
  10. Erstellung von WordPress Webseiten durch Agentur ist günstiger als bei Typo3 oder Joomla
  11. Automatische Sicherheits-Updates sind einstellbar.
  12. Zugang zur WordPress-Seite von der ganzen Welt aus möglich.
  13. WordPress ist zukunftssicher.
  14. WordPress ist mehr als reine Blogsoftware.
  15. WordPress ist multi-user-fähig.
  16. WordPress ist Homeoffice-fähig.
  17. WordPress ist Online Shop-fähig.
  18. WordPress hat sich weltweit durchgesetzt.

1.      WordPress ist auch für Laien leicht zu bedienen

WordPress wurde eigentlich als Content Management System konzipiert, damit auch Laien leicht Inhalte auf Webseiten bringen können – ohne Informatik studiert zu haben. Genau diese Bedingung erfüllt WordPress. Ist eine Webseite erst einmal in WordPress erstellt, wo die Hilfe einer professionellen Agentur schon sehr hilfreich ist, können auch Laien nach kurzer Einlernphase schnell weitere Inhalte einstellen. Eigentlich müssen Sie dazu nur eine Überschrift erstellen und Text schreiben können. Auch das Einfügen von Bildern ist für Laien schnell erlernbar, zu mindestens in Beiträgen und auf Seiten.

Den eigentlichen Anspruch, ein komfortables CMS zu sein, erfüllt WordPress also in jeder Hinsicht.

WordPress ist allerdings mittlerweile ein so mächtiges Tool mit so vielen Möglichkeiten, dass das erstmalige Aufsetzen einer Webseite zwar theoretisch immer noch von Laien gemacht werden kann, hier aber schon weitergehende Kenntnisse erwartet werden müssen. Daher empfiehlt es sich, eine Webseite in WordPress von einer Agentur aufsetzen zu lassen. Das spätere „Nachladen“ mit Inhalten kann der Laie leicht selbst übernehmen.

2.      Das WordPress-System ist von Natur aus SEO-freundlich

Ein ganz wesentlicher Vorteil von WordPress ist, dass das System sehr suchmaschinenfreundlich ist und von Suchmaschinen wie Google oder Bing schnell und gut erfasst wird. Wenn z.B. in einer Blog-Sektion einer WordPress-Installation ein neuer Beitrag geschrieben wird, kann dieser nicht nur suchmaschinenfreundlich unter einer „sprechenden“ Link-Adresse erstellt werden, sondern ist auch unter anderen Unterseiten schnell zu finden, wie z.B. Kategorie-Bezeichnungen oder Schlagwörtern. Das ergibt die von Suchmaschinen so geliebten internen Verlinkungen einer Seite und führt zu leichteren Auffindbarkeit von Inhalten.

Hat ein Suchmaschinenspider eine WordPress-Seite einmal erst erfasst, werden Änderungen an der Seite und Ergänzungen schnell auch indexiert und sofort in den Suchmaschinenindex übernommen.

Abgesehen davon, dass WordPress ohnehin schon suchmaschinenfreundlich ist, gibt es zusätzlich für WordPress noch zahlreiche SEO-Plugins, die dafür sorgen, dass man bereits beim Schreiben von neuen Inhalten auf SEO-Optimierung achtet. Bis hin zu Plugins, die die Keyword-Dichte neuer Beiträge messen.

Mit einer in WordPress geschriebenen Seite hat man also gute Chancen, schnell nicht nur überhaupt in den Google-Suchergebnissen, sondern auch auf den vorderen Seiten zu landen. Dazu muss natürlich auch ausreichend Content auf der Webseite sein.

3.      WordPress ist sicher

Obwohl Millionen Webseiten in WordPress erstellt worden sind und WordPress damit eine sehr hohe Verbreitung hat, ist WordPress sicher. Gerade weil der Quellcode offen zugänglich ist. Sicherheitsprobleme sind nicht zu befürchten. Sollten irgendwo Einfallstore oder Hacking-Versuche bekannt werden, werden Sicherheitslücken oft innerhalb von Stunden geschlossen. Überdies gibt es eine Vielzahl von Sicherheits-Plugins für WordPress-Seiten wie z.B.:

  • Jetpack
  • Anti-Malware Security
  • Antivirus Plugin
  • Bad Behavior
  • Limit Login Attempts
  • Security Ninja
  • Wordfence Security
  • iThemes Security
  • Block Bad Queries

Einige Sicherheits-Plugins erkennen z.B., wenn sich von bestimmten IP-Adressen immer wieder jemand einloggen will und dabei unterschiedliche Passwörter gebraucht. Auch Zugriffe aus bestimmten Ländern lassen sich so sperren, wobei richtige Hacker natürlich auch gerne unter Nutzung von VPN-Diensten andere Herkunftsländer vortäuschen.

WordPress Seiten, die durch vernünftige Security-Plugins geschützt werden, werden seltenst Opfer von Hackern. Hacker mögen es versuchen, dringen aber im Regelfall nicht ein.

Wir beraten unsere Klienten gerne, welches Sicherheits-Plugin im Einzelfall empfehlenswert ist.

Die Grundversionen der meisten Sicherheits-Plugins sind überdies auch noch kostenfrei nutzbar.

Unser Tipp: Verzichten Sie nicht auf Sicherheit und installieren Sie auch nicht irgendein Sicherheits-Plugin, nur weil dieses gerade irgendwo mit einem bunten Banner beworben wird. Wir beraten gerne, welche Sicherheits-Features in Ihrem Fall angemessen sind und mit welchen Plugins man das realisieren kann.

4.      Geringer Wartungsaufwand für die WP-Installation

Ist WordPress einmal richtig als CMS installiert worden, gibt es in der Folge nur wenig Wartungsaufwand. Es sollte regelmäßig überprüft werden, ob anstehende Sicherheits-Updates aufgespielt worden sind. Ansonsten läuft eine einmal richtig aufgespielte WordPress-Installation lange und fehlerfrei. Insofern man nicht irgendwelche ungeprüften Billig-Plugins dazu installiert, für die es keine Erfahrungswerte gibt.

5.      Für WordPress gibt es zahlreiche komfortable Backup-Tools

Für WP-Seiten gibt es zahlreiche komfortable Backup-Tools, die eine regelmäßige Datensicherung gewährleisten, wenn das nicht ohnehin im Rahmen von Firmenservern dargestellt wird. Selbst wenn eine WordPress-Seite dann einmal „crasht“, was unwahrscheinlich ist, lässt sich schnell wieder der Zustand vor dem Zusammenbruch herstellen.

Inkrementelle Backup-Tools für WordPress 2021:

Bewährt haben sich z.B. die folgenden Tools für regelmäßige inkrementelle Backups bei WordPress:

  • BlogVault
  • VaultPress (enthalten in JetPack)
  • WP Time Capsule
  • Manage WP

Unter inkrementellen Backups versteht man ein Backup, dass die Daten sichert, die sich seit dem letzten Backup verändert haben. So muss nicht jedes Mal bei einem Backup alles gespeichert werden, sondern nur das „Delta“, was sich seit dem letzten Backup verändert hat. Das spart Backup-Zeit und Backup-Speicherplatz.

Die besten kostenlosen WordPress Backup Plugins:

Unter den kostenlosen Versionen der Backup-Plugins für WordPress sind besonders beliebt:

  • UpdraftPlus
  • WPvivid
  • xCloner

Welche Backup-Software in Ihrem Fall für den WordPress-Auftritt empfehlenswert ist, verraten wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch. Verzichten sollten Sie auf ein regelmäßiges Backup auf keinen Fall – zumal es kostenlose oder preiswerte Möglichkeiten dafür gibt.

6.      WordPress Webseiten sind responsive

Die meisten WordPress Themes, also Seitengestaltungen, sind mittlerweile responsive, d.h. eine erstellte Webseite erscheint dann automatisch in optimierter Anzeige für das jeweilige Gerät und wird optimal dargestellt auf:

  • Desktop PC
  • Tablet
  • Smartphone

Das ist sehr wichtig, weil ein Großteil der Seitenzugriffe heute von mobilen Geräten aus erfolgen, also eben nicht von einem Desktop PC, sondern von einem Smartphone oder einem Tablet. Dann sollte auf diesen Geräten auch nichts gezeigt werden, wo User sehr lange scrollen müssen oder kleinste Schriften entziffern müssen.

WordPress berücksichtigt das, wenn man sich die richtigen Themes für WordPress aussucht. Überdies gibt es auch eine Reihe von Plugins dafür. Bei der Auswahl des richtigen Responsive Theme braucht man aber solche Plugins gar nicht, denn die WordPress Seite wird dann automatisch auf allen Geräten optimal angezeigt.

Ob eine Webseite vernünftig programmiert ist, damit sie auf allen Geräten – auch mobilen – gut aufzurufen ist, kann man beim Suchmaschinenriesen Google selbst überprüfen. Auf der Seite

https://search.google.com/test/mobile-friendly?hl=de

kann man Webseiten-Adressen eingeben und Google prüft dann die Mobiltauglichkeit. Wer seine Webseite mit WordPress aufgesetzt hat und dabei das richtige Theme gewählt hat, sollte hier eine positive Antwort erhalten.

Google straft mittlerweile Webseiten, die nicht mobiltauglich sind, ab und setzt deren Ranking herab. Kurzum: Wer seine Webseite nicht optimal für alle Geräte (Desktop, Smartphone und Tablet) gestaltet, erscheint bei den Suchergebnissen weiter unten.

Wenn wir als Agentur eine Webseite für unsere Kunden erstellen, achten wir selbstverständlich auf die Mobiltauglichkeit der Seiten.

7.      WordPress ist international und mehrsprachig

WordPress ist auf der ganzen Welt beliebt und mehrsprachig. WordPress bietet zwar keine native Unterstützung für mehrsprachige Webseiten, aber eine Reihe von Möglichkeiten, die Mehrsprachigkeit zu erzielen. Es kann in nahezu allen Sprachen der Welt eingesetzt werden. Es kann in fast allen Sprachen installiert werden oder aber nach der Installation durch entsprechende Plugins erweitert werden.

Mit WordPress erstellte Webseiten sind – wenn gewünscht – leicht auch mehrsprachig realisierbar. Wer also seine Webseite – wie z.B. in der Schweiz auf Deutsch, Französisch und Italienisch darstellen möchte, steht in WordPress nicht vor einem unlösbaren Problem, sondern kann dies einfach realisieren. Genauso natürlich mit jeder anderen Sprachkombination wie z.B. Deutsch, Englisch, Französisch.

Zahlreiche Plugins für Mehrsprachigkeit stehen am Markt zur Verfügung. Beliebt sind z.B.:

  • WPML
  • Polylang (kostenlos)
  • WPGlobus

Beliebt ist auch die Nutzung einer WordPress-Multisite-Installation, die unter einer einzigen WordPress-Instanz nahezu unendlich viele Subsites in unterschiedlichen Sprachen beherbergen kann. Dies kann z.B. mit dem kostenlosen Plugin Multisite Language Switcher oder mit dem Plugin MultilingualPress gemanagt werden.

Gerne beraten wir unsere Kunden, wie man bei konkreten Projekten eine Mehrsprachigkeit im Einzelfall optimal umsetzt.

WordPress bietet auf jeden Fall zahlreiche Möglichkeiten dazu an, die relativ einfach umzusetzen.

8.      WordPress selbst ist kostenlos

WordPress selbst ist als Open-Source-Software erst einmal kostenlos. Es gibt auch zahlreiche vorgefertigte Gestaltungen (Themes) zur kostenlosen Nutzung und ebenso zahlreiche Plugins, die gratis sind. Kosten entstehen bei einer WordPress-Webseite aber z.B. für:

  • Hosting
  • Domain-Nutzung
  • Kostenpflichtige Plugins und/oder Themes
  • Manuelle Extra-Programmierarbeiten
  • Professionelles Aufsetzen und Gestalten

Aber der sonst oft wesentliche Teil – das Grundkonstrukt – ist kostenlos, was zu insgesamt preiswerten Lösungen für den Kunden führt.

Kostenlos sind aber auch Alternativ-CMS-Systeme wie:

  • Drupal
  • Joomla
  • Typo3

Auch diese Systeme basieren auf Open Source Software und der Quellcode steht erst einmal gratis zur Verfügung. Im Gegensatz zu WordPress gibt es für Drupal, Joomla und Typo3 aber nicht annähernd so viele Add-Ons (Plugins), die Zusatznutzen möglich machen, weswegen sich WordPress immer wieder gegen die Mitbewerber durchsetzt.

9.      WordPress ist nach oben beliebig skalierbar

WordPress ist längst nicht mehr nur die „kleine Blogsoftware“, sondern mit WordPress lassen sich auch sehr große Webprojekte realisieren. Ob Sie nur einen Blog für Ihre Fahrradwerkstatt aufsetzen wollen oder eine große Jobbörse mit 1000 Unterseiten aufsetzen wollen: Mit WordPress ist alles problemlos möglich, wenn die Seiten durch Profis richtig aufgesetzt werden.

WordPress wird durch viele Inhalte auch nicht merklich langsamer und ein WordPress-Auftritt wird durch jede zusätzliche Seite für Google interessanter. Je mehr Content, desto besser. WordPress eignet sich z.B. auch zum Betrieb von:

  • Onlineshops
  • Stellenbörsen
  • Kleinanzeigenportalen
  • Foren
  • Blogs
  • Informationsseiten
  • Städteportalen
  • News-Seiten
  • Support-Systemen

Es gibt fast nichts, was man mit einer WordPress-Seite nicht umsetzen kann.

Wenn Sie ein größeres Projekt mit WordPress umsetzen wollen: Sprechen Sie uns ruhig an. Wir prüfen gerne, ob das mit WordPress zuverlässig funktioniert und was das kosten würde.

10.  Erstellung von WordPress Webseiten durch Agentur ist günstiger als bei Typo3 oder Joomla

Wenn eine Agentur unter Nutzung der kostenlosen Grundsoftware von WordPress eine professionelle Webseite aufsetzt, ist dies meist deutlich preiswerter als bei Wettbewerbersystemen wie Typo3 oder Joomla. Das liegt daran, dass eine Agentur auf eine Vielzahl bereits vorhandener kostenloser Plugins bei WordPress zugreifen kann, während bei anderen Systemen entweder etwas für Geld zugekauft oder gar selbst programmiert werden muss. Bei WordPress gibt es fast für jede gewünschte Zusatzfunktion auch ein kostenloses oder kostengünstiges bereits programmiertes Plugin.

Das ist auch der Grund, warum viele Agenturen nur noch Webseiten mit WordPress bauen.

11.  Automatische Sicherheits-Updates sind einstellbar

Bei WordPress kann man die Einstellungen so wählen, dass automatisch kleinere Sicherheitsupdates aufgespielt werden. Damit hat man die Gewähr, dass Sicherheitslücken ganz zeitnah geschlossen werden. Auch bei Plugins kann man einen Automatismus zum Update einstellen, was ein Plus an Sicherheit bedeutet.

Wem es lieber ist, dass Updates händisch aufgespielt werden: Auch das ist mit WordPress möglich. Möglich sind z.B. Wartungsverträge, die auch das Aufspielen und Überwachen solcher Updates beinhalten.

12.  Zugang zur WordPress-Seite von der ganzen Welt aus möglich

Der Zugang zur WordPress-Seite, also zum Backend, ist von der ganzen Welt aus möglich, wenn man dies nicht aus Sicherheitsgründen eingeschränkt hat. So kann man z.B. auch neue Inhalte vom IPad am Urlaubsort einspielen. Ebenso kann ein Techniker der betreuenden Agentur von überall auf der Welt sich einloggen und etwaige Fehler beseitigen, Änderungen vornehmen oder Updates aufspielen. Das macht das System außerordentlich flexibel.

Viele digitale Nomaden nutzen die Flexibilität von WordPress in diesem Bereich und arbeiten aus Urlaubsdestinationen an ihrer Webseite und pflegen neue Inhalte ein. Einmal gezeigt, ist das Einpflegen neuer Inhalte für Redakteure kinderleicht und kann auch vom Strandkorb aus erledigt werden. Das Einzige, was man dazu braucht, ist ein Internetzugang und ein Internet-fähiges Gerät (z.B. Tablet).

  1. Open Source und große Community

WordPress ist nicht nur eine Open Source Software, sondern hat auch weltweit eine große Community. Was man auch immer für ein Problem oder eine Aufgabe hat: Man kann sicher sein, dass jemand anders das schon vor einem gehabt hat und es gelöst wurde. Wenn nicht, kann man in Community-Gruppen die Aufgabe schildern und erhält meist in kurzer Zeit Lösungsvorschläge von anderen WordPress-Fans. Das macht die Entwicklung auch neuer Plugins oder Ergänzungen leichter und sehr schnell. Aber was man auch immer sucht: Das meiste hat schon mal jemand gesucht und es wurde eine Lösung präsentiert.  Wenn nicht, entwickeln Programmierer auf der ganzen Welt oft den Ehrgeiz, eine Lösung für das Problem darzustellen. Unlösbare Aufgaben sind daher in der Open Source-Welt von WordPress eher selten – das Schwarmwissen hilft meist weiter. Das macht für Agenturen auch die individuelle Entwicklung bestimmter Anwendungen preiswerter.

14.  WordPress ist zukunftssicher

WordPress ist auch zukunftssicher: Als das weltweit am meisten vertretene Content Management System wird es ständig weiterentwickelt. Immer wieder gibt es Anpassungen an neue Bedürfnisse und Markterfordernisse, sodass WordPress immer auf der Höhe der Zeit ist und sich den Nutzeransprüchen anpasst. Im Juli 2021 basierten:

  • 65,1 % aller Content-Management-System Webseiten auf WordPress und
  • 42,1% aller Webseiten weltweit überhaupt

(Quelle: w3techs.com)

Das bedeutet, dass WordPress einen solch großen Marktanteil hat, dass es noch auf lange Zeit bestehen wird und es auch Zusatzentwicklungen und Anpassungen dafür geben wird. Es ist nicht die Software irgendeines kleinen Anbieters, der im nächsten Monat vielleicht wieder von der Bildfläche verschwunden ist, sondern es ist die marktführende Software, die sich bewährt hat und die durchdacht ist.

Wer heute eine Webseite in WordPress aufsetzt, kann also sicher sein, dass das auch in 5 und 10 Jahren noch funktioniert und mit Updates versorgt wird.

15.  WordPress ist mehr als reine Blogsoftware

WordPress-Gegner werfen gerne ein, dass WordPress nur zum Aufsetzen von Blogs geeignet sei. Das ist auch richtig, – wenn man sich mit einer Zeitmaschine in das Jahr 2004 zurückkatapultiert, wo die Gegner von WordPress stehengeblieben zu sein scheinen. Nach der Erstentwicklung von WordPress durch Matthew Mullenweg Ende 2003/Anfang 2004 unterstützt WordPress bereits seit der Version 1.5 („Strayhorn“) auch statische Seiten und ist damit nicht mehr nur eine reine Blogsoftware. Die Version 1.5 wurde bereits im Februar 2005 (!) eingeführt.

Das ist der Grund, warum bereits im Jahr 2014 rund 75 Millionen Webseiten auf WordPress basierten.  Im März 2021 wurde bereits Version 5.7 veröffentlicht.

16.  WordPress ist multi-user-fähig

Für eine WordPress-Webseite kann man verschiedene zugriffsberechtigte User definieren, denen man unterschiedliche Rechte zuteilen kann. So kann man z.B. einzelnen „Redakteuren“ das Recht zuteilen, neue Beiträge in WordPress zu schreiben, die sie entweder selbst veröffentlichen können oder aber nach Freigabe veröffentlicht werden.

Damit können auch mehrere Autoren gleichzeitig an einer Webseite schreiben und z.B. Nachrichtenblogs oder andere Auftritte gleichzeitig neue Inhalte von verschiedenen Journalisten/Redakteuren bekommen.

17.  WordPress ist Homeoffice-fähig

Die Pflege einer Unternehmenswebseite, ob Onlineshop, Imageseite oder Blog mit News kann man auch Mitarbeitern im Homeoffice anvertrauen. Dazu kann man Zugänge über Nutzernamen und Passwort vergeben oder über Plugins solche Zugänge z.B. auf bestimmte IP-Adressen oder Länder beschränken lassen.

Mit entsprechenden Plugins sind solche Zugänge auch so einstellbar, dass man als Administrator immer ein Email bekommt, wenn sich jemand einloggt, – sodass man sichergeht, dass sich wirklich nur Berechtigte einloggen.

18.  WordPress ist Online Shop-fähig

Mit WordPress lassen sich mittlerweile auch perfekte Onlineshops bauen. WooCommerce für WordPress stellt mittlerweile die weltweit beliebteste Open-Source-E-Commerce-Lösung dar und ist dabei im Kern auch noch kostenlos. Mit WooCommerce wird die WordPress-Seite zum Onlineshop:

  • Mit ansprechenden Storefronts, die zur Marke oder zum Unternehmen passen
  • Mit modularen Produktblöcken, wie Verbraucher sie erwarten
  • Mit der Möglichkeit, physische oder auch digitale Waren zu verkaufen
  • Mit der Möglichkeit für dynamische Preisregeln, Abonnements, Mitgliedschaften oder auch Buchungen

Der Vorteil von WooCommerce-Shops in der WordPress-Umgebung ist die gute SEO-Wirkung von WordPress-Seiten in Suchmaschinen wie Google und Bing. So kann man sicher sein, dass auch der Onlineshop schnell im Suchindex von Google & Co. landet.

Der WooCommerce-Shop in WordPress bietet über 100 Zahlungs-Gateways, sodass sich alle im Anbieterland üblichen Zahlungsmittel leicht integrieren lassen. Auch PayPal, Stripe oder Square stellen für Shops in WordPress kein Problem dar.

Shops in WordPress (WooCommerce) können leicht angebunden werden an:

  • Marktplätze wie Amazon, Ebay & Co.
  • Warenwirtschaftssysteme (ERP), z.B. auch an JTL

Multichannel-Vertrieb wird mit einem Shop in WordPress damit zum Kinderspiel.

Wenn Sie Interesse daran haben, einen Onlineshop über WordPress/WooCommerce aufzusetzen, sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie gerne und setzen auch gerne Ihre Projekt um.

19.  WordPress hat sich weltweit durchgesetzt

WordPress hat sich weltweit mit einem Marktanteil von über 60% unter den CMS-Systemen durchgesetzt, – der nächstgrößere Anbieter hat einen Marktanteil von knapp 5% (Shopify). Das hat seinen Grund darin, dass Anwender und Programmierer weltweit von der Leistungsfähigkeit der Software überzeugt sind. Ansonsten hätte sich nicht ein solch Riesenvorsprung herausgebildet.

Hier die Liste der weltweit am meisten vertretenen Content Management Systeme (Stand Ende 2020):

  • WordPress
  • Shopify
  • Joomla
  • Drupal
  • Wix
  • Squarespace
  • Bitrix
  • Blogger
  • Magento
  • OpenCart

(Quelle: W3Techs)

Fazit: Es gibt am Markt eine Reihe von Content Management Systemen, aber kaum eines bietet so viele Möglichkeiten wie WordPress. WordPress ist kostenlos – wie andere CMS-Systeme auch – , hat aber im Gegensatz zu anderen Systemen mittlerweile eine Umgebung von über 55.000 verfügbaren Plugins, die zum großen Teil auch noch kostenlos sind und damit auch einer Agentur individuelle Erweiterungen für einen Webauftritt erleichtern.

Mit WordPress lassen sich nicht nur Blogs gestalten, sondern auch anspruchsvolle Webprojekte. Ob 5 Unterseiten oder Tausende Unterseiten: WordPress ist in der Lage, dies schnell und einfach zu verwalten.

Ein wesentlicher Vorteil ist auch die intuitiv mögliche Bedienbarkeit für Redakteure, die einmal aufgesetzten WordPress-Auftritten Inhalte hinzufügen können. Das ist nicht viel schwerer als in Word einen Brief zu schreiben. Wer in Word einen Brief schreiben kann, kann auch nach 10 Minuten Schulung in WordPress einen neuen Beitrag einpflegen.

Wichtig ist jedoch, die grundlegenden Strukturen beim Aufsetzen einer WordPress Webseite richtig zu gestalten, damit die Seiten ansprechend, funktionell, Conversion-stark und sicher werden.

Wir als Agentur sind gerne Ihr Partner bei der Gestaltung einer ansprechenden Webseite in WordPress oder der Umgestaltung bestehender Projekte.

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Landingpage vs Webseite

Landing Page

Landingpage vs. Website

Was generiert mehr Neukunden?

 

Viele Unternehmer schalten Onlinewerbung, die dann auf die Startseite des Unternehmensauftritts führt, also einen Link zur Homepage des Unternehmens enthält. Auf dieser Webseite finden sich meist Angaben über eine Vielzahl von Produkten und zahlreiche ausgehende Links. Andere richten spezielle Landingpages ein, auf die die Links aus der Onlinewerbung zielen. Doch was ist besser? Womit kann man mehr Neukunden gewinnen? Und warum ist das so?

Wir erstellen für unsere Kunden Webseiten und auch zielgerichtete Landingpages und konnten in zahlreichen Projekten den Erfolg messen und so eindeutig feststellen, auf welchen Seiten die Conversion, d.h. die Umwandlung eines Seiten-Besuchers zu einem kaufenden Kunden am besten gelingt.

Die Conversion von Landingpages ist deutlich besser – warum?

In allen Kontrollen war die Conversion Rate bei speziell errichteten Landingpages deutlich höher als bei einer Verlinkung auf die Webseite. Dies liegt vor allen Dingen an zwei Gründen:

  • Fehlende Ablenkungsmöglichkeit
  • Punktgenaues Wiederfinden der Aussage aus der verlinkenden Seite (z.B. Google-Werbung)

Wer beispielsweise in Google mit SEA Anzeigen schaltet mit „Beste Zahnbürste der Welt“ und dann nur auf seinen Onlineshop linkt, der 100 Haushaltsartikel, u.a. auch Zahnbürsten enthält, wird viele Kunden verlieren. Auch dann, wenn er auf die Rubrik Zahnbürsten oder gar auf einen Einzelartikel „Zahnbürste xyz“ linkt.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Viele Kunden lesen nur noch Überschriften und prüfen bei Aufruf eines Links in Millisekunden, aber allenfalls wenigen Sekunden, ob sie auf der aufgerufenen Webseite bleiben oder weitersurfen/wegklicken. Der Kunde mag durch die Google-Werbung „Beste Zahnbürste der Welt“ zum Klicken animiert worden sein, aber dann ist er bei der nächsten Seite nicht zufrieden, weil er entweder suchen muss oder die ursprüngliche Aussage nicht bestätigt fühlt. Oder er sieht irgendetwas anderes auf der Webseite, was ihn auch interessiert, klickt es an und ist dann weg, weil es ihn doch nicht interessiert.

Auf einer Landingpage direkt zum Thema hingegen wird er direkt da abgeholt, wo er abgeholt werden möchte: Beim Thema „Beste Zahnbürste der Welt“, die ihm in Großaufnahme ins Gesicht springt mit der Aussage „Warum das die beste Zahnbürste der Welt ist“ und darunter 3 Gründe, warum das so ist. Darunter folgt nur noch ein großer Button „Jetzt die beste Zahnbürste der Welt sichern“ und schon liegt die Zahnbürste im Warenkorb und ein ganz einfaches Check Out folgt, damit es nicht zu Kaufabbrüchen kommt.

Die Conversion ist mindestens 3 bis 4x höher als bei einem Link auf die Standard-Webseite. Das Erstellen von speziellen Landingpages lohnt sich also.

Landingpages sind deutlicher erfolgreicher als Standard-Websites, wenn…

Bei der Erstellung von Landingpages hat sich herausgestellt, dass ein ganz bestimmter Aufbau sich bewährt hat und zu hohen Abschlussquoten führt:

  1. Aufmerksamkeit erzielen: Das, was der Kunde beim Aufruf auf der Landingpage als erstes sieht, muss unbedingt seine Aufmerksamkeit erzielen. Ohne zu scrollen oder zu suchen, muss der Kunde sofort erkennen, um was es geht. Zeigt man einem Fremden die Landingpage und nimmt sie nach 3 bis 5 Sekunden weg, muss auch der Fremde sagen können, um was es auf der Seite ging. Das wird durch große, gute Fotos und klare, kurze Aussagen erreicht. Auf der Landingpage geht es auch nur um EIN Thema und im Optimalfall gibt es auch nur einen einzigen ausgehenden Link: Den Link zum Kaufen, bzw. den „Call-to-Action“-Link
  2. Zusammenhang muss stimmen: Der Kontext zwischen dem Versprechen in der Anzeige und der Landingpage muss sofort klar erkennbar sein, damit der Landingpage-Besucher nicht wegklickt. Spielt man die Werbung über unterschiedliche Kanäle (z.B. Facebook, Google SEA, Newsletter o.ä. ) aus, sollte ggf. auch für jeden Kanal und deren Zielgruppe eine separate Landingpage erstellt werden, die dann zu 100% die Zielgruppe erreicht und das Versprechen aus der Werbung aufgreift.
  3. Klare Inhalte: Die Seite muss klar strukturiert sein. Das zentrale Versprechen aus der Werbekampagne muss aufgegriffen und ggf. in einfachen Strukturen begründet werden, ggf. durch farblich unterschiedliche Hintergründe. Also – um im Zahnbürstenbeispiel zu bleiben:

Die beste Zahnbürste der Welt“

„…,weil sie die flexibelsten Borsten der Welt hat“

„…,weil sie mit ABC Microxyz die Bakterien im Mund bekämpft“

„…,weil sie Dir zu traumhaft schönen Zähnen verhilft“

„SCHICK DIE BÜRSTE AUF DIE REISE ZU DIR“-Button

Jeweils mit einem Bild versehen und ohne andere Ablenkungen

  1. Trust-Symbole: Ist der Kunde kurz vor dem Call-to-Action-Button müssen Glaubwürdigkeitssymbole zu sehen sein, z.B. Gütesiegel, Ratings, Testergebnisse, Testimonials, hohe Absatzzahlen o.ä. Das verleiht dem Kunden die Sicherheit, dass sein Entscheidung auch die richtige ist, und er fühlt sich im Kaufentschluss bestärkt.
  2. FINALER Abschluss: Das zentrale Element der Landing-Page ist der Call-to-action-Button, womit der Kunde z.B. seine Email-Adresse hinterlegen kann, ein PDF bestellt oder einen Kauf tätigt.

Das muss so einfach wie möglich gestaltet werden, um Kaufabbrecher zu vermeiden. In der Nähe des Call-to-Action-Buttons können nochmal positive Kaufverstärker angebracht werden wie „Ihre Anleitung ist in wenigen Minuten bei Ihnen“, „3-Tage-Liefergarantie“ o.ä.

  1. Nicht ins Nirwana entlassen: Auch nach dem Verkauf den Kunden nicht ins Nirwana entlassen mit einer Seite „Vielen Dank wir haben Ihre Bestellung erhalten“, sondern auf der „Danke – schon bald werden Sie glücklicher Besitzer von xyz sein“ -Seite wird er herzlich eingeladen, z.B. Social Share Buttons zu drücken und Werbung für Sie in Facebook & Co zu machen oder es wird zu einem Upsell eingeladen, wenn er zum Thema passt.

Mit einer Landingpage fängt man mehr Neukunden

Da eine normale Webseite / Homepage ja üblicherweise zahlreiche Komponenten und ein Menü hat, wo es dann zu Seiten wie:

  • Über uns
  • Firmenhistorie
  • Produktangebote
  • Dienstleistungsangebote
  • Kontakt
  • Anfahrtsbeschreibung
  • Blog
  • FAQ
  • Stellenangebote

und anderen Unterseiten geht, bietet man Homepagebesuchern viele Möglichkeiten, sich zu versurfen. Bestehende Kunden oder Interessenten, die mit viel Zeit herumsurfen, kann man dort bedienen, nicht aber Neu-Interessenten, die aus einer speziell ausgerichteten Werbekampagne kommen.

Der Interessent, der von einer Werbekampagne auf eine Homepage gelenkt wird,

  • Ist schnell überfordert
  • Findet das nicht schnell genug, wonach er gesucht hat
  • Findet etwas anderes interessanter, was er auf der Homepage findet

Über spezielle Landingpages kann man potentielle Kunden hingegen ganz gezielt ansprechen und identifizieren. Die Landingpage verfolgt nur ein Ziel: z.B. den Gewinn von Kundendaten (wie E-Mail-Adresse) oder der direkte Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung.

Da sich die Landingpage nur auf ein Angebot fokussiert, kann man sie auch gezielt so ausrichten, dass der Nutzer eine bestimmte Handlung vollzieht.

Auf der Landingpage unterlässt man alle Ablenkungsmöglichkeiten wie z.B. ausgehende Links, Menüs oder Themen-Abhandlungen.

Dadurch erreicht man, dass man mit der Landingpage deutlich mehr Neukunden einsammeln kann als mit der normalen Website.

Häufigster Einsatzzweck von Landingpages

Einer der häufigsten Einsatzzwecke von Landingpages ist das Gewinnen von Kundendaten, z.B. von Email-Adressen. Landingpages sind hervorragend geeignet, solche Leads (Interessenten) zu gewinnen, um daraus später Kunden gewinnen zu können.

Gerne wird z.B. auf einer Landingpage ein E-Book, eine Kurzanleitung oder ein PDF mit bestimmten Informationen angeboten. Dieses kann man aber nicht direkt downloaden, sondern muss in einem Feld seine Email-Adresse eintragen.

Da dies eine sehr niedrigschwellige Hürde ist, wird das häufig von Interessenten auch gemacht. Wer einen kostenlosen Mehrwert erzielt, ist häufig sogar bereit, noch zusätzliche Daten (außer der Email-Adresse) preiszugeben.

Bei Interessenten, die sich eine Kurzanleitung „Welche 10 Dinge Sie bei der Balkonsanierung auf jeden Fall beachten müssen“ kostenlos herunterladen, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass diejenigen auch einen Balkon haben, der zudem sanierungsreif ist. So kann man diesen Interessenten ganz passgenaue Angebote unterbreiten.

Warum Landingpages viel erfolgreicher sind

Landingpages sind deshalb in Sachen Neukundengewinnung viel erfolgreicher, weil sie nach der Methode „Keep it simple“ gebaut werden.

Es wird alles entfernt, was nicht unbedingt nötig ist. Alles, was ablenken könnte, findet sich auf der Landingpage nicht, – mit Ausnahme gesetzlich notwendiger Bestandteile wie z.B. das Impressum. Auch das sollte man klein und ganz weit unten positionieren. Jegliches Menü oder Navigationselement hat auf einer Landingpage nichts zu suchen.

Der Kunde muss schlussendlich nur eine Entscheidung treffen: „Ja“ oder „Nein“, bzw. drückt er den Call-to-action-Button oder verlässt er die Webseite. Eine andere Entscheidung gibt es nicht.

Eben das macht den Erfolg der Landingpages aus.

Landingpages kann man wunderbar auswerten

Das Schöne an Landingpages ist auch, dass man sie wunderbar auswerten kann. Man sollte sich regelmäßig bestimmte Parameter auf der Landingpage anschauen und ggf. die Landingpage anpassen, um sie kontinuierlich besser zu machen. Geprüft werden müssen Parameter wie:

  • Verweildauer auf der Seite
  • Conversion Rate (nach Quelle, regionaler Herkunft und Tageszeit)
  • Abbrecherquote

Wenn man mit Parametern nicht zufrieden ist, wird immer nur eine Komponente geändert, um die Veränderungen genau die eine geänderte Komponente zurückführen zu können.

Mit A/B Tests kann man herausfinden, welche Landingpages am besten funktionieren.

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten wie eine andere Hintergrundfarbe oder ein anderer Call-To-Action -Button und schon ändert sich die Reaktion der Interessenten.

Können fertige Landingpages erfolgreich sein?

Es gibt eine ganze Reihe von Anbietern, die fertige Landingpages oder sogenannte Funnel-Systeme, bei denen der Kunde zu einer Kaufentscheidung wie durch einen Tunnel geführt wird, offerieren. Allen ist eins gemeinsam: Auf den speziellen Bedarf eines Kunden sind sie nicht ausgerichtet. Kein Standard-System passt für alles. Das ist wie ein One-Size-fits-all-Anzug: Hier kann man sicher sein, dass er keinem richtig passt, aber dem Verkäufer den optimalen Erlös bringt.

Maßgeschneiderte Landingpages genau ausgerichtet auf den Kunden und das Produkt sind die Lösung. Das Team von Webdesign Rosenheim ist darauf spezialisiert, erfolgreiche Landingpages für den Onlinebereich zu erstellen und macht Ihnen gerne ein Angebot. Probieren Sie es einfach mit Ihren 2-3 besten Produkten oder Dienstleistungen aus und Sie werden sehen: Mit von uns erstellten Landing Pages verkaufen Sie noch besser als mit der eigenen Webseite. Sie werden von Anfang an mehr Leads erhalten.

Customer Journey: Landingpage vs. Website

Die Entwicklung eines Interessenten zum Kunden wird von Marketingfachleuten heute als Customer Journey bezeichnet und wird üblicherweise in drei Phasen aufgeteilt:

  1. Awareness Stage
  2. Consideration Stage
  • Decision Stage

Während in Phase I die Aufmerksamkeit des Kunden gewonnen wird, dient Phase II der Überlegung des Kunden und Phase III der Entscheidung des Kunden.

Die Aufgabe des Marketings ist es, die Aufmerksamkeit zu wecken, bzw. anzusprechen und ggf. zu verstärken, um nach Überlegung des Kunden seine Aufmerksamkeit in eine Kaufentscheidung zu verwandeln.

Während die „normale“ Website sich vor allen Dingen um die Phasen I und II kümmert, dient die Landingpage allein der Conversion, d.h. der Einholung der Kundenzustimmung und damit dem Umwandeln eines bloßen Besuchers in einen Kunden.

Website ist gut für Suchmaschinen wie Google – Landingpage gut für den Abschluss

Eine gut gemachte Website mit den richtigen Überschriften, sprechenden URLs und hochwertigem Content ist gut dafür, dass Google die Website findet und der Kunde sich Informationen beschaffen kann. Will ich jedoch gezielt ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen, ist der Einsatz einer Landingpage immer die bessere Wahl, weil hier fokussiert auf den Kaufabschluss hingearbeitet wird und Vorinteresse des Kunden vorausgesetzt werden kann, – sonst wäre er nicht auf der Landingpage gelandet.

Hat man den Kunden einmal auf der Landingpage, will man nicht mehr, dass er sich umschaut und informiert, sondern nur noch, dass der Kunde die angestrebte Aktion ausführt, z.B. über den Call-to-action-Button kauft oder etwas anfordert.

Webseite: Das Bild vom Haus

Eine „normale“ Webseite ist wie ein Haus mit vielen Zimmern: Ein Interessent kommt durch eine der Türen herein und schaut sich dann in den verschiedenen Zimmern um. Vielleicht gefällt ihm ein Zimmer besonders, dann merkt er es sich oder zumindest den Eingang zum Haus. Oft schaut er sich aber noch im Keller oder auf dem Speicher um oder geht noch auf die Terrasse.

Eine Landingpage ist wie ein Zimmer, wo in der Mitte ein großer Buffer ist: Wer das Zimmer betritt, hat die Wahl den Buffer zu drücken oder wieder rauszugehen. Vor dem Buffer stehen noch 2-3 Zeilen, warum es klug ist, den Buffer zu drücken. Dieses „Zimmer“ richtig zu gestalten und die 2-3 Zeilen richtig zu wählen, ist unsere Aufgabe, damit möglichst viele Interessenten Ihr Produkt kaufen oder Ihre Dienstleistung anfordern.

Ist eine Landingpage dasselbe wie eine Microsite?

Manchmal wird der Begriff Landingpage mit dem Begriff einer Microsite verwechselt. Es ist aber nicht dasselbe:

Während eine Landingpage im Regelfall auf der Hauptdomain verortet ist, also z.B. unter www.IhreNeueWebseite.de/landingpage, so veröffentlicht man eine Microsite unter einer ganz eigenen Domain.

Wenn z.B. ein Münzhändler Tausende Münzen handelt und eine davon ist der Krügerrand, könnte er als Landingpage die Seite www.Muenzhaendlerxyz.de/Kauf-den-Kruegerrand.hml ins Netz setzen, aber auch als Microsite die Domain www.Dein-Krügerrand-Goldpaket.de sichern. Während die Landingpage nur eine einzige Seite ohne weiterführende Links ist und sich dort alles nur darum dreht, den Besucher dazu zu bewegen, den Call-to-Action-Button zu benutzen, kann die Microsite zahlreiche Informationen und sogar Unterseiten haben, auf der der Händler seine besondere Kompetenz zu einem Thema darstellen will. Sinnvoll kann das z.B. sein, wenn man Marken trennen möchte oder das Gros der Besucher der Standard-Webseite sich vermutlich nicht für das auf der Microsite beworbene Produkt interessieren wird.

Microsites können auch z.B. bestimmte Konferenzen oder Messen einer Firma bewerben.

Vorteil Landingpage: Schnelle Umsetzung

Wegen Ihrer schlanken Struktur sind Landingpages meist schnell umgesetzt. Was am längsten dauert, ist der Gedankengang, was man eigentlich damit erreichen will und welches Produkt man am sinnvollsten dafür aussucht. Wenn nicht nur Informationen, ein Whitepaper oder Newsletter verkauft werden sollen, bieten sich folgende Produkte besonders an:

  • Die Bestseller einer Firma
  • Produkte, bei denen man besonders günstig anbieten kann
  • Neuheiten, die das Potential haben, ein Besteller zu werden
  • Produkte mit besonders herausstellbaren Features
  • Produkte, um die es gerade einen Hype gibt

Ist das Produkt erst einmal gefunden , ist eine Landingpage im Verhältnis zu einer komplexen Webseite sehr viel schneller umgesetzt. Gute Produktfotos oder gar Detailfotos des Produkts sind hilfreich.

Das Aufsetzen einer guten Landingpage ist nicht nur schneller erledigt als die Programmierung einer komplexen Homepage mit zahlreichen Unterseiten, sondern natürlich auch mit weniger finanziellem Aufwand verbunden.

Ist das Produkt gut und die Landingpage auch, rechnet sich die Landingpage allerdings schnell, weil die Conversion Rate deutlich besser als auf der Standard Webseite ist.

Landingpages sind ideal, um nur saisonal oder temporär interessante Artikel zu vermarkten

Da Landingpages ja oft erstellt werden, um den Traffic für die Zeit einer bestimmten Marketingkampagne zu steigern, sind Landingpage auch ideal, um nur saisonal oder temporär interessante Artikel zu promoten. Ein Onlineshop für Arbeitssicherheit, der ohnehin Schutzmasken anbietet, hat während des Höhepunkts der Pandemie sicher gute Chancen FFP2-Masken im 10er-Paket über eine Landingpage zu verkaufen, wenn diese gut gemacht ist. Der Besucher wird dann nicht durch andere Artikel auf der Homepage abgelenkt, die er gar nicht kaufen will.

Keine Ablenkung. Keine Optionen. Einfach nur das Angebot sichern oder nicht.

Typische Anwendungsbeispiele für Landingpages

Typischerweise werden Landingpages besonders gern genutzt zu:

  • Zur Erweiterung der Newsletter-Adressdatenbank
  • Zur Teilnahme an Gewinnspielen (rechtliche Bedingungen für gleichzeitige Newsletter-Einwerbung beachten!)
  • Zur Anmeldung an Events
  • Bei Coupon- oder Deal-Angeboten, die nur für registrierte Besucher erhältlich sind
  • Zum Verkauf eines einzelnen gezielten Produkts
  • Anforderung Gratis-E-Book
  • Anforderung Gratis-PDF
  • Zur Nutzung einer Software während einer Gratis-Testphase
  • Zum Demozugang von Software oder Apps
  • Zugang zu Webinaren

Eine Landingpage hat nur ein einziges Ziel

Landingpages sind deshalb so erfolgreich und haben eine so hohe Conversion Rate, weil sie nur ein einziges Ziel haben, nämlich den Besucher zu einer bestimmten Aktion zu bringen – neudeutsch „Call to Action“.  Ob dies mit einem „Call to Action“ – Button oder durch die Eingabe einer Email-Adresse oder weniger Angaben geschieht, ist zweitrangig. Es muss nur so einfach wie möglich sein.

Dies gilt auch für die ganze Seite: Sie muss so einfach und kompakt wie möglich aufgebaut sein, damit nichts (vor allen Dingen keine Links) von dem eigentlichen Ziel ablenkt.

Landingpages werden wegen des dünnen Inhalts von Google schlecht gefunden

Wegen ihres meist „dünnen“ Inhalts werden Landingpages von Google meist nur schlecht gefunden, – es sei denn, sie sind Teil einer gut in Google vertretenen Domain.

Landingpages leben auch meist nicht davon, dass man sie über Google findet, sondern Landingpages sind i.d.R. dafür da, dass bezahlte Werbung in Google ads (adwords), Facebook oder anderen Social Media Plattformen auf sie linkt. So kann man durch gezielte Kampagnen mit der Besetzung bestimmter Keywords oder Phrasen auch sicher sein, dass die Interessenten, die auf einer Landingpage landen, auch wirklich zum größten Teil Interesse an den dort beworbenen Produkten oder Dienstleistungen haben.

Was sollte eine Landingpage immer als Bestandteile haben?

  1. Header: Der Header dient der Orientierung des Benutzers. Der Besucher erkennt sofort, wo er ist. Der Header sollte aber nicht zu sehr vom Produkt oder der Dienstleistung ablenken.
  2. Headline: Eine Headline sollte prägnant und aufmerksamkeitsstark sein. Optimalerweise enthält die Headline Elemente aus der Anzeige, damit der Besucher seine Suchintention wiederfindet. Kommt hier nicht etwas, was er aus der Anzeige erwartet, springt ein Besucher ab. Man muss also an die Anzeige, aus der der Kunde auf die Landingpage kommt, anknüpfen.
  • Produktgrafik: Dies wird der Kunde als erstes wahrnehmen. Typischerweise ist die Grafik links im Bild. Auch virtuelle Produkte sollte visualisiert werden.
  1. Einstiegstext: Zumeist unter der Headline befindlich holt der Text den User da ab, wo er herkommt, und führt ihn zur Lösung. Hier können die Produktvorteile aufgelistet werden, am besten per Bullet Points
  2. Klare Call-to-Action, ggf. unter nochmaliger Aufnahme eines Produktvorteils, z.B. „Jetzt kaufen und nie wieder Mundgeruch“ o.ä.
  3. Formular-Abfrage: So wenig wie möglich abfragen, sonst führt das zu Abbrüchen
  • Trust-Elemente wie Referenzen, Testimonials, Testzertifikate

Wenn man den Druck noch erhöhen will, kann man noch einen Counter einbauen, z.B.

  • Rückwärts laufender Timer „Angebot gilt nur noch … xyz Minuten
  • Nur noch xy Stück verfügbar

Fazit:

Eine Landingpage, die nach oben aufgeführten Gesichtspunkten gestaltet ist, wird immer deutlich mehr Neukunden generieren als eine „normale“ Homepage oder Webseite. Wer online wirbt, z.B. in den sozialen Medien oder in Google, sollte immer auf eine Landingpage verlinken und nicht auf die Homepage oder eine normale Webseite. Die Gefahr, dass der Kunde dort „verloren“ geht, ist zu groß. Wenn man sich schon den Aufwand macht, Geld dafür zu bezahlen, dass man Interessenten auf eine Seite bekommt, sollte man dann auch alles unternehmen, um aus dem  Interessenten auch einen Kunden zu machen. Dies gelingt mit einer Landingpage deutlich besser als mit anderen Seiten. Weil die Landingpage genau auf den Abschluss fixiert ist.

Wir erstellen nicht nur Homepages und Webseiten für Kunden, sondern haben bereits eine Menge Landingpages für Kunden erstellt, um mittels guter Conversion Rates schnell viele Neukunden zu generieren. Sprechen Sie uns an, wenn wir auch Ihnen einen Vorschlag machen dürfen, mit welcher Landingpage Sie auf Neukundenfang gehen könnten.

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Google my Business

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Google My Business -

Google My Business

Die lokale Neukundenmaschine

Ein Google My Business Eintrag ist für Unternehmen eine der grundlegendsten Maßnahmen im Bereich Suchmaschinenoptimierung. Nicht nur für Marktteilnehmer, die überwiegend Kunden aus dem lokalen oder regionalen Umfeld gewinnen wollen, wie z.B.:

  • Restaurants
  • Zahnärzte
  • Steuerberater
  • Ladengeschäfte
  • Dienstleister
  • Handwerker

… sondern auch für überregional agierende Unternehmen. Für einen Google My Business Eintrag muss man noch nicht einmal eine eigene Webseite unterhalten, obwohl sich das natürlich empfiehlt.

Ein Eintrag in Google My Business steigert messbar das Ranking in der organischen Suche bei der am häufigsten genutzten Suchmaschine (Google).  Google My Business Einträge kann man im Prinzip selbst anlegen, aber unter professioneller Hilfe einer Agentur werden diese sicher erfolgreicher hinsichtlich der SEO-Wirkung.

Google My Business Eintrag ist für lokales SEO wichtig und kostenlos

Ein Google My Business Eintrag kostet bei Google nichts, ist aber für lokales SEO absolut wichtig. Suchmaschinenoptimierung ohne Google My Business wäre unvollständig. Schon der Grundeintrag wird das Ranking pushen.

Wichtig ist aber auch die ständige Aktualisierung, weil Google My Business es ermöglicht, weit über die Grundangaben wie Name, Adresse und Webseite hinaus Angaben zu machen.

Im Regelfall empfiehlt es sich, hinsichtlich des Eintrags:

  • Informationen (wie z.B. Öffnungszeiten, Sonderaktionen etc.) ständig aktuell zu halten. Auch kleinere Änderungen wertet Google positiv, weil Google „merkt“, dass Sie den Auftritt pflegen
  • Veröffentlichen Sie wöchentlich neue Beiträge
  • Laden Sie ggf. wöchentlich neue Fotos hoch
  • Nutzen Sie zufriedene Kunden zum Erhalt von positiven Bewertungen
  • Kontrollieren Sie regelmäßig erhaltene Bewertungen und kümmern sich um Kritik. Beantworten Sie diese auch – aber sachlich. Auch aus negativer Kritik kann man zufriedene Kunden gewinnen, wenn man richtig reagiert.

46% aller Suchanfragen beziehen sich auf lokale Informationen

Laut einer Statistik (Quelle: GoGulf) beziehen sich 46% aller Suchanfragen bei Google auf lokale Informationen. Dies passt zu einer bereits im Jahr 2016 von Google selbst gemachten Aussage „30% of mobile searches are related to a location.“  Der Prozentsatz dürfte sich zwischenzeitlich deutlich erhöht haben. Lokale Suchmaschinenoptimierung ist also ein wichtiges Instrument, um Neukunden auf regionaler Ebene zu finden. Ein Eintrag bei Google My Business erscheint – wenn er richtig gemacht ist – nicht nur direkt rechts oben auf der Google-Ergebnisseite, sondern auch links unter von Google für wichtig empfundenen Partnern und damit ganz oben auf der Ergebnisseite und ist – ohne zu scrollen – auf Desktopgeräten sofort zu sehen. Marketing-Experten sprechen von OTF-Platzierungen („over the fold“).

Nach einer Erhebung von Hubspot werden 97% aller Suchenden online auf lokale Unternehmen aufmerksam. Dies zeigt, dass eine aussagekräftige Online-Präsenz (Homepage) ebenso wichtig ist, wie deren Vernetzung (Backlinks) und Eintragung in Verzeichnisse. Ein Eintrag in das überdies noch kostenlose Verzeichnis bei Google My Business gehört zu den absoluten Basics, die man nutzen sollte. Es nicht zu tun, heißt mögliches Neukundenpotential zu verschenken.

Was ist das Local Snack Pack bei Google?

Wenn man in Google nach einem generischen Begriff sucht, wie z.B. nach „Goldankauf“, „griechisches Restaurant“ oder „Weinhandlung“, nennt Google ganz oben auf der Suchergebnisseite drei Adressen, die in räumlicher Nähe zum Suchenden zu sein scheinen und aus Google-Sicht empfehlenswert sind. Dort kann man nur erscheinen, wenn auch einen Google My Business-Eintrag hat. Gleichzeitig zeigt Google die Lage der Empfehlungen direkt in einer Karte (Google Maps) an.

Wer z.B. von seinem PC in Freiburg nach „Weinhandlung“ sucht, erhält folgendes Ergebnis:

Ziel eines Eintrags bei Google My Business Eintrags ist es, zukünftig bei Suchen auch zu den drei Einträgen zu gehören, die Google als erstes anzeigt. Diese drei Erstgelisteten bezeichnet man als Local Snack Pack. Dazu muss man den Eintrag in Google My Business nicht nur anlegen, sondern dabei auch alles richtig machen.

Wir als Agentur übernehmen dies gerne für Sie, geben aber im Folgenden auch einige Tipps und Hinweise, was es zu dabei zu beachten gibt.

Auf Anhieb erkennt man schon, dass Folgendes wichtig ist:

  • Aussagekräftiges Bild, weil dies rechts im Local Snack Pack erscheint
  • Positives Bewertungsprofil
  • Adresse, sonst erscheint man dort gar nicht
  • Öffnungszeiten
  • Zusätzliche Features wie „Abholung“, „Lieferdienst“ o.ä.

Die Sichtbarkeit ist im Local Snack Pack am größten, ergo ist es Ziel jeder Local SEO-Maßnahme, dort zu erscheinen.

Google macht die Listung dort von verschiedenen Variablen abhängig, die man selbst zum größten Teil beeinflussen kann:

  1. Eintragung in Google My Business
  2. Backlinks zur eigenen Seite
  3. Bewertungsprofil
  4. Wertigkeit eigener Homepage (SEO-Optimierung hilft ebenso wie Content)
  5. Unternehmensnennungen auf anderen Webseiten
  6. Nutzersignale
  7. Personalisierungen

Warum ist NAP wichtig für lokale Suchmaschinenoptimierung?

Für Suchmaschinen wie Google ist es wichtig, dass die NAP-Daten konsistent sind. Unter NAP-Daten versteht man die Stammdaten des Unternehmens, bestehend aus:

  • Unternehmensname (name)
  • Adresse (adress)
  • Telefonnummer (phone)

Diese sollten in allen Verzeichnissen immer gleich geschrieben werden. Gleich meint hier absolut gleich, also nicht einmal „Lessingstraße“ und einmal „Lessing-Straße“.  Hier werden oft viele Fehler gemacht, z.B. beim Ortsnamen wird einmal „Düsseldorf“ und einmal „Düsseldorf-Benrath“ geschrieben oder bei der Unternehmensbezeichnung „Weinhandlung xyz“, „Weinhandel xzy“, „Weine xyz“ usw.

Im Unternehmen muss man sich auf EINE einheitliche Schreibweise für die NAP festlegen, die dann überall verwendet wird. Das gilt insbesondere für:

  • Impressum der eigenen Webseite
  • Impressum in sozialen Medien wie Facebook etc.
  • Google My Business
  • Einträge in Adressverzeichnisse
  • Einträge in Gelbe Seiten, Telefonverzeichnisse, etc.
  • Navigationssysteme
  • Branchenverzeichnisse
  • Einträge auf Verbandsseiten o.ä.

Nur dann kann Google eindeutig die Nennungen auf anderen Seiten genau einer Adresse zuordnen und wird das Ranking dann auch mehr erhöhen als dies der Fall wäre, wenn man unterschiedliche Schreibweisen nutzt.

Suchmaschinen werten eine einheitliche Schreibweise als

  • Zeichen, dass das Unternehmen echt existent ist
  • Zeichen, dass man dem Unternehmen vertrauen kann
  • Kriterium für eine bessere Listung

NAP: Angabe des Unternehmensnamen sorgfältig überlegen

Bevor man sich in zahlreiche Kataloge einträgt, sollte man sich genau überlegen, welche NAP Daten man wählt, – besonders beim Unternehmensnamen muss das sorgfältig überlegt werden, weil davon ja auch SEO-Signale ausgehen.

Wer nur eine Müller GmbH als „Müller GmbH“ einträgt, wird SEO-technisch weniger erfolgreich sein, als wenn er überall „Weinhandlung Müller GmbH Freiburg“ einträgt. Das führt nämlich dazu, dass viel mehr Menschen, die nach „Weinhandlung Freiburg“ suchen, auf die Adresse aufmerksam werden. Sofern der Platz es zulässt, wäre also ein Unternehmensname in den NAP-Daten nach dem Aufbau

Branchenbezeichnung+Name+Ort

am sinnvollsten. Das muss dann aber konsequent überall so umgesetzt werden. Bereits bei der Branchenbezeichnung sollte man das wählen, wonach die meisten User vermutlich suchen würden, also nicht:

  • “Kfz-Meisterbetrieb“, sondern „Autowerkstatt“
  • „Dentologie-Experten“, sondern „Zahnarzt“
  • „Weine & Mehr“, sondern „Weinhandlung“
  • „Edelmetallexperte“, sondern „Goldankauf“

Über Tools wie Google Trends kann man ersehen, welche Begriffe am meisten gesucht werden.

Wie legt man einen Google My Business Eintrag an?

Um von der höheren Sichtbarkeit in Google zu profitieren, sollte man als Unternehmer unbedingt einen Google My Business Eintrag haben. Diesen erhält man in 7 Schritten:

  • Zunächst einmal muss man ein Google Konto erstellen. Ein aktives Google-Konto, was Ihnen auch eine Google-Email-Adresse beschert, ist zwanghaft Voraussetzung, um einen Google My Business Eintrag zu erstellen. Wenn Sie noch kein Google-Konto haben, können Sie über: https://www.google.com/account/about/ ein Konto erstellen.
  • Auf der Webseite google.de/mybusiness melden Sie sich anschließend mit Ihrem Konto an und drücken den Button „Unternehmen eintragen“
  • Zunächst können Sie dort nach Ihrem Unternehmen suchen, indem Sie z.B. Unternehmensname und Adresse in das Suchfeld eingeben.
  • Wird Ihnen Ihr Unternehmen dort bereits angezeigt, können Sie den Eintrag übernehmen. Falls nicht, können Sie einen neuen Eintrag anlegen.
  • Sie ergänzen die Unternehmensdaten um die angefragten Angaben. Denken Sie dabei an die NAP-Daten, die überall identisch sein sollen (s.o.). Wichtig ist auch die Auswahl geeigneter Kategorien, damit Google Sie bei Suchanfragen noch besser zuordnen kann.
  • Nun folgt die Verifizierung. Google überprüft alle Einträge. Google kann z.B. eine Postkarte an Ihre Adresse senden, auf der ein Bestätigungscode angegeben ist. Diesen muss man dann in der Folge eingeben. So überprüft Google, ob an der angegebenen Adresse wirklich Ihr Unternehmen ansässig ist. Oder Google prüft den Telefonanschluss, in dem dort ein automatisierter Anruf erfolgt, bei dem ein Code angegeben wird, denn man im Internet eingeben muss. Erst, wenn diese Verifizierungsroutinen erfolgreich absolviert worden sind, kann der Google My Business Eintrag gänzlich freigeschaltet werden.
  • Der Eintrag steht, aber sollte von Anfang an regelmäßig gepflegt werden, mit:
  • Immer wieder neuen Bildern
  • Aktualisierung der Öffnungszeiten
  • Aktionen
  • Sonderangeboten
  • Fragen/Antworten
  • Bewertungen und Kommentaren dazu

Bei dem Eintrag von Unternehmen besteht Google auf der Einhaltung von Richtlinien. Diese sollte man weitgehend einhalten, um einen optimalen Erfolg zu erzielen. Die Google-Richtlinien dazu kann man hier ersehen:

https://support.google.com/business/answer/3038177?hl=de

Dazu gehört u.a.:

  • Korrekte Angabe der Adresse
  • Richtige Beschreibung des Kerngeschäfts
  • Nur EIN Profil pro Unternehmen
  • Keine Weiterleitungs-URLS
  • Keine Weiterleitungs-Telefonnummern
  • Keine kostenpflichtigen Sonderrufnummern

Lokal SEO: Google My Business Eintrag mit Fotos aufpeppen

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Ihr Unternehmen wirkt sympathischer, wenn Sie ansprechende Fotos hochladen. Verzichten Sie darauf, verwackelte Handyfotos aus dem Halbdunkeln hochzuladen, sondern nutzen Sie professionelle, aussagekräftige und sympathische Bilder. So haben Kunden einen ersten Eindruck von Ihrem Unternehmen. Mit ansprechenden Bildern können Sie sich deutlich von der Konkurrenz abheben und werden.

Google bietet zahlreiche Möglichkeiten, Fotos hochzuladen, z.B.:

  • Inhaber-Bilder
  • Kundenfotos
  • Rundgang 360 Grad im Innenbereich
  • Videos
  • Aufnahmen von außen
  • Aufnahmen von innen
  • Arbeitsplatzaufnahmen
  • Teambilder
  • Logos & Icons des Unternehmens (Identity)

Nutzen Sie diese Möglichkeiten. Hier investiertes Geld in gute Fotos ist gut investiertes Geld. Es wirbt jeden Tag gratis für Sie im Internet.

Google wertet es positiv, wenn Sie mehrere Bilder zu Ihrem Eintrag hochladen und dies regelmäßig ergänzen/aktualisieren. Sie sollten diese Chance nicht ungenutzt lassen.

ACHTUNG: Auch Kunden, Wettbewerber oder Neider können Fotos zu Ihrem Auftritt hochladen. Daher sollten Sie regelmäßig den Eintrag aufrufen und kontrollieren, ob ggf. nicht adäquate Bilder hinzugekommen sind. Wenn Fotos hochgeladen werden, die nicht zu Ihrem Unternehmen gehören, kann man dies aus dem Eintrag entfernen lassen.

Umgang mit Google Bewertungen auf dem My Business Eintrag

Bewertungen sind ja grundsätzlich etwas Schönes. Man bekommt kostenlos Feedback von Kunden und kann so auch Schwachstellen im Unternehmen erkennen und Fehler ausmerzen. Manche Zeitgenossen nutzen allerdings auch Bewertungen, um Frust abzulassen oder einem Wettbewerber zu schaden.

Daher sollten Sie zweierlei tun:

  1. Animieren Sie vermeintlich zufriedene Kunden dazu, Bewertungen in Google zu hinterlassen, das verbessert Ihr Bewertungsprofil.
  2. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Bewertungsprofil und reagieren Sie auf schlechte Bewertungen freundlich und professionell. Sie zeigen damit, dass Ihnen Kundenfeedback wichtig ist, dass Sie Kunden erst nehmen und, dass Ihr Unternehmen ein Gesicht hat und menschlich reagiert.

Wie man auf negative Bewertungen reagiert:

  1. Immer für das Feedback bedanken.
  2. Bedanken, dass der Kunde bei Ihnen gekauft hat oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen hat
  3. Sollte er irgendetwas positiv bewertet haben, dies als erstes hervorheben („Es freut uns, dass Ihnen xyz und xxy besonders gefallen hat“)
  4. Anschließend die Kritik aufgreifen und Verständnis äußern („Vielen Dank auch für Ihren Hinweis zu xyz. Das ist nicht Stil unseres Hauses. Wir haben Ihre Bewertung zum Anlass genommen, mit den Verantwortlichen im Unternehmen dies zu besprechen und haben Maßnahmen ergriffen, dass sich dies nicht wiederholen sollte. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen“)
  5. Einladen, erneut Ware oder Dienstleistung in Anspruch zu nehmen („Wir würden uns freuen, wenn wir erneut unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen dürfen“)
  6. Verweisen Sie auf viele zufriedene Kunden („Gerade weil der weit überwiegende Teil unserer Kunden – wie auch das Bewertungsprofil hier zeigt – mit unseren Leistungen offenbar zufrieden ist, bedauern wir es, Sie in diesem Einzelfall nicht zu 100% zufriedengestellt zu haben, was unser Anspruch ist. Für Ihren Hinweis bedanken wir uns daher sehr und haben unseren Service noch einmal geschult“)
  7. Wenn Sie auf nachweislich falsche Bewertung stoßen, kommentieren Sie auch diese („Wir finden leider keinen Kunden xyz in unserer Datenbank und können den Vorfall nicht zuordnen. Dennoch sind wir stets an ehrlichem Kundenfeedback interessiert. Bitte schildern Sie uns kurz unter E-Mail Kundenfeedback@unternehmensname.de Ihren konkreten Fall und wir gehen dem gerne nach.

Google löscht im Übrigen auch Bewertungen, die nachweislich falsch oder beleidigend sind.

Google Bewertungen kaufen?

Ebenso wie man Facebook Like, Instagram Follower und Youtube Abonnenten kaufen kann, kann man am Markt auch Google Bewertungen kaufen.

Unser Tipp: Lassen Sie die Finger davon. Das bringt Sie nicht weiter.  Google hat eine ganze Reihe von Algorithmen, um zu erkennen, ob Bewertungen FAKE sind oder aus rechten Kundenrezensionen herrühren. Viele Google-Bewertungsdienste lassen Bewertungen von Robotern oder asiatischen Google-Nutzern anfertigen. Es wirkt unglaubwürdig, wenn lauter Nutzer aus Taiwan, Schanghai und Thailand eine Eisdiele in Oberursel bewerten. Dieser Schuss kann schnell nach hinten losgehen.

Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass Google dies erkennt und dann ihren gesamten Auftritt abstraft und schlechter rankt. Dann haben Sie mit Zitronen gehandelt.

Im Bereich gekaufter Google-Bewertungen gilt die alte Regel „Was nichts kostet, ist auch nichts“. Wer für wenig Geld viele positive Bewertungen anbietet, kann im Regelfall auch nur eine Leistung anbietet, die ihr Geld nicht wert ist.

Wenn Sie ein solides Geschäft betreiben, ist es viel einfacher, bestehende zufriedene Kunden dazu zu animieren, Sie positiv zu bewerten. Das ist viel authentischer und wird von Google honoriert.

Das geht im persönlichen Gespräch genauso wie mit Paketbeilagen, die man z.B. bei Stammkunden oder Mehrfach-Bestellern beilegt.

Nutzen Sie individuelle Attribute beim Google My Business Auftritt!

Sie können bereits im Google My Business Auftritt individuelle Attribute einpflegen und werblich für Sie nutzen, z.B.:

  • „Lieferservice“
  • „rollstuhlgerecht“
  • „verfügt über WC“
  • „barrierefrei“
  • „Abholung“
  • „Onlinetermine“
  • „Kontaktlose Lieferung“
  • „Drive-In“

Nutzen Sie alle Attribute, die zu Ihrem Eintrag passen. Google wertet dies positiv und einige mögliche Neukunden suchen gezielt nach solchen Informationen, sodass Sie häufiger gefunden werden.

Google Fragen und Antworten nutzen

Der Google My Business Eintrag bietet auch eine Kategorie „Fragen und Antworten“. Hier können Interessierte dem Unternehmen Fragen stellen und Sie können diese beantworten. Diese Kategorie sollte man jeden Tag checken und etwaige Fragen beantworten. Stets höflich und professionell, nie patzig oder beleidigend.

Antworten, die viele Likes bekommen, werden höher gelistet und erscheinen als erstes bei den Fragen.

Sie können auch selbst Fragen stellen und beantworten oder Bekannte bitten, Fragen zu stellen, die Sie dann beantworten.  Das ist eine weitere Möglichkeit, Leistungen Ihres Unternehmens aufzuführen und Besonderheiten herauszustellen.

Google My Business ermöglicht sogar einen Online-Produkt Katalog

Der Google My Business Eintrag ermöglicht sogar, über einen Produkteditor eine Auswahl typischer Produkte zu präsentieren. Diese schöne Gelegenheit, Werbung für die Bestseller zu machen, sollte man sich nicht entgehen lassen, zumal dies auch bebildert geschehen kann.

Was es für physische Produkte gibt, gibt es auch im Bereich der Dienstleistungen. Dienstleister können unter dem Überpunkt „Leistungen“ die angebotenen Dienstleistungen eintragen. Dazu sind Kategorisierungen, detaillierte Beschreibungen und auch Preisangaben möglich.

Nutzen Sie die kostenlosen Google Beitragsfunktion

Sie können unter ihrem Google My Business Eintrag gezielt Produkte, Events, Angebote und Aktionen bewerben. Solche Werbe-Postings können kostenlos (!) mit Text und Bild und sogar einem integrierten Link erstellt werden.

Da die Beiträge nach einer bestimmten Zeit (ein, zwei Wochen) ablaufen, ergibt sich daraus die Chance, ständig auf neue Aktionen aufmerksam zu machen.

Dazu bieten sich z.B. an:

  • Bestimmte günstige Produkte oder Dienstleistungen
  • Neuigkeiten
  • Veranstaltungshinweise
  • Aktualisierte Öffnungszeiten
  • Neue Mitarbeiter
  • Produktankündigungen/Vorreservierungen
  • Angebote
  • Hinweise/Aktualisierungen in Sachen Covid-19

Die Beiträge dort sollten immer aktuell sein. Was Sie nicht mehr haben und nicht mehr anbieten können, sollte gelöscht werden.

Tipp: Im Google Dashboard können Sie auch genau erkennen, welche Beiträge wie oft aufgerufen worden sind und wie oft z.B. Links angeklickt worden sind. Werten Sie das aus und richten Ihre Angebote am Kundeninteresse aus.

Videokonferenz / Terminbuchung

Wenn Sie es vom Personal und vom Unternehmen her darstellen können und es sinnvoll ist, können Sie über Google My Business sogar die Möglichkeit anbieten, direkt Termine zu buchen. So wird es potentiellen Neukunden ganz einfach gemacht, Ihr Kunden zu werden. Nutzen Sie das. Besonders beliebt z.B. bei Friseuren, Gastronomie oder Beratungsunternehmen.

Dieses Feature ist kostenlos für Sie.

Ebenfalls können Sie in Echtzeit Videokonferenzen, Onlinetermine oder Onlinekurse anbieten, dazu stehen z.B. die folgenden Dienste zur Verfügung:

  • Google Meet
  • Webex
  • Zoom
  • Skype

Natürlich müssen Sie bei einem dieser Dienste dann auch selbst ein Konto haben, damit dies funktioniert.

Dieses Angebot senkt die Hemmschwelle eine potentiellen Neukunden, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und zeigt, dass Sie Neuem und dem Fortschritt aufgeschlossen gegenüberstehen.

Wenn Sie dies einrichten können und auch dafür Sorge getragen ist, dass sich der, der sich von Ihrer Seite aus meldet, kompetent ist, dann sollten Sie dies auch tun.

Uns sind z.B. Rechtsanwälte bekannt, die so regelmäßig neue Mandate für Tausende von Euro Gebühren erhalten.

Google My Business bietet auch eine Nachrichtenfunktion

Google My Business bietet auch unter „Kundenkontakt“ die Möglichkeit, eine Nachrichtenfunktion zu aktivieren. Kunden können dann in Echtzeit mit Ihnen Kontakt aufnehmen.  Google wird dazu eine besondere Schaltfläche dem My Business Eintrag hinzufügen.

Schnell beantwortete Kundenanfragen sind ein wichtiges Zufriedenheitskriterium bei möglichen Neukunden. Stellen Sie im Unternehmen sicher, dass solche Anfragen bei jemandem auflaufen, der sie auch zeitnah beantworten kann. Das sorgt für zufriedene Kunden und für die Möglichkeit, aus Interessenten auch Kunden zu machen.

Oftmals fehlt Interessenten nur noch eine oder zwei wichtige Informationen, bevor sie zum Abschluss kommen. Nehmen Sie den Kunden diese Hürde und beantworten die Anfragen. Oft sind es Vorabschlussfragen, die schon signalisieren, dass der Kunde eigentlich kaufen möchte.

Werten Sie die Google Statistiken zum My Business Eintrag aus

Google bietet Ihnen über das Dashboard eine aussagekräftige Statistik, aus der sie genau ersehen können, wie oft Ihre Angebote angesehen worden sind. Sie sehen insbesondere auch:

  • Von welcher Stadt/Ort aus User eine Wegbeschreibung zu Ihrem Unternehmen haben anzeigen lassen – damit wissen Sie ggf. wo es sich lohnt, noch einmal zu werben
  • Wie oft Bilder des Unternehmens im Vergleich zur Branche aufgerufen worden sind
  • Über welchen Weg Ihr Unternehmen aufgerufen worden ist, z.B. über Google Maps Eintrag oder die Google-Suche
  • Wie oft User das Unternehmen telefonisch über den Eintrag kontaktiert haben
  • Welche Suchanfragen am beliebtesten sind und über welche Anfragen das Unternehmen gefunden wurde

Fazit:

Ein Eintrag in Google My Business ist ein Muss für jedes Unternehmen. Für Unternehmen mit lokaler Kundschaft bietet es besondere Chancen. Bei dem Eintrag kann man viel gewinnen, aber auch viel falsch machen. Für lokale SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist der Eintrag überlebenswichtig.

Eine regelmäßige Pflege des Eintrags ist ebenso wichtig wie die richtige Anlage des Grundeintrags. Der Google My Business Eintrag bietet zahlreiche mögliche Zusatznutzen, die von Google (noch) alle gratis angeboten werden und genutzt werden sollten.

So wie jeder sein Auto selbst reparieren könnte und auch selbst Bremsbeläge wechseln könnte, kann auch jeder selbst einen Google My Business Eintrag erstellen. In einer spezialisierten Agentur hat man die Gewähr, dass alles bei der Anlage und Pflege richtig gemacht wird.

Wir bieten Ihnen gerne an, dies für Sie zu übernehmen und auch den Eintrag zu pflegen, um optimal alle Potentiale auszuschöpfen, die man für Ihr Unternehmen ausschöpfen kann.

Lassen Sie uns gemeinsam damit beginnen, noch mehr Neukunden für Ihr Unternehmen zu finden.

Wir helfen Ihnen gerne dabei. Wir freuen uns auf den Kontakt zu Ihnen.

Google My Business – Die lokale Neukundenmaschine

Ein Google My Business Eintrag ist für Unternehmen eine der grundlegendsten Maßnahmen im Bereich Suchmaschinenoptimierung. Nicht nur für Marktteilnehmer, die überwiegend Kunden aus dem lokalen oder regionalen Umfeld gewinnen wollen, wie z.B.:

  • Restaurants
  • Zahnärzte
  • Steuerberater
  • Ladengeschäfte
  • Dienstleister
  • Handwerker

… sondern auch für überregional agierende Unternehmen. Für einen Google My Business Eintrag muss man noch nicht einmal eine eigene Webseite unterhalten, obwohl sich das natürlich empfiehlt.

Ein Eintrag in Google My Business steigert messbar das Ranking in der organischen Suche bei der am häufigsten genutzten Suchmaschine (Google).  Google My Business Einträge kann man im Prinzip selbst anlegen, aber unter professioneller Hilfe einer Agentur werden diese sicher erfolgreicher hinsichtlich der SEO-Wirkung.

Google My Business Eintrag ist für lokales SEO wichtig und kostenlos

Ein Google My Business Eintrag kostet bei Google nichts, ist aber für lokales SEO absolut wichtig. Suchmaschinenoptimierung ohne Google My Business wäre unvollständig. Schon der Grundeintrag wird das Ranking pushen.

Wichtig ist aber auch die ständige Aktualisierung, weil Google My Business es ermöglicht, weit über die Grundangaben wie Name, Adresse und Webseite hinaus Angaben zu machen.

Im Regelfall empfiehlt es sich, hinsichtlich des Eintrags:

  • Informationen (wie z.B. Öffnungszeiten, Sonderaktionen etc.) ständig aktuell zu halten. Auch kleinere Änderungen wertet Google positiv, weil Google „merkt“, dass Sie den Auftritt pflegen
  • Veröffentlichen Sie wöchentlich neue Beiträge
  • Laden Sie ggf. wöchentlich neue Fotos hoch
  • Nutzen Sie zufriedene Kunden zum Erhalt von positiven Bewertungen
  • Kontrollieren Sie regelmäßig erhaltene Bewertungen und kümmern sich um Kritik. Beantworten Sie diese auch – aber sachlich. Auch aus negativer Kritik kann man zufriedene Kunden gewinnen, wenn man richtig reagiert.

46% aller Suchanfragen beziehen sich auf lokale Informationen

Laut einer Statistik (Quelle: GoGulf) beziehen sich 46% aller Suchanfragen bei Google auf lokale Informationen. Dies passt zu einer bereits im Jahr 2016 von Google selbst gemachten Aussage „30% of mobile searches are related to a location.“  Der Prozentsatz dürfte sich zwischenzeitlich deutlich erhöht haben. Lokale Suchmaschinenoptimierung ist also ein wichtiges Instrument, um Neukunden auf regionaler Ebene zu finden. Ein Eintrag bei Google My Business erscheint – wenn er richtig gemacht ist – nicht nur direkt rechts oben auf der Google-Ergebnisseite, sondern auch links unter von Google für wichtig empfundenen Partnern und damit ganz oben auf der Ergebnisseite und ist – ohne zu scrollen – auf Desktopgeräten sofort zu sehen. Marketing-Experten sprechen von OTF-Platzierungen („over the fold“).

Nach einer Erhebung von Hubspot werden 97% aller Suchenden online auf lokale Unternehmen aufmerksam. Dies zeigt, dass eine aussagekräftige Online-Präsenz (Homepage) ebenso wichtig ist, wie deren Vernetzung (Backlinks) und Eintragung in Verzeichnisse. Ein Eintrag in das überdies noch kostenlose Verzeichnis bei Google My Business gehört zu den absoluten Basics, die man nutzen sollte. Es nicht zu tun, heißt mögliches Neukundenpotential zu verschenken.

Was ist das Local Snack Pack bei Google?

Wenn man in Google nach einem generischen Begriff sucht, wie z.B. nach „Goldankauf“, „griechisches Restaurant“ oder „Weinhandlung“, nennt Google ganz oben auf der Suchergebnisseite drei Adressen, die in räumlicher Nähe zum Suchenden zu sein scheinen und aus Google-Sicht empfehlenswert sind. Dort kann man nur erscheinen, wenn auch einen Google My Business-Eintrag hat. Gleichzeitig zeigt Google die Lage der Empfehlungen direkt in einer Karte (Google Maps) an.

Wer z.B. von seinem PC in Freiburg nach „Weinhandlung“ sucht, erhält folgendes Ergebnis:

Ziel eines Eintrags bei Google My Business Eintrags ist es, zukünftig bei Suchen auch zu den drei Einträgen zu gehören, die Google als erstes anzeigt. Diese drei Erstgelisteten bezeichnet man als Local Snack Pack. Dazu muss man den Eintrag in Google My Business nicht nur anlegen, sondern dabei auch alles richtig machen. 

Wir als Agentur übernehmen dies gerne für Sie, geben aber im Folgenden auch einige Tipps und Hinweise, was es zu dabei zu beachten gibt.

Auf Anhieb erkennt man schon, dass Folgendes wichtig ist:

  • Aussagekräftiges Bild, weil dies rechts im Local Snack Pack erscheint
  • Positives Bewertungsprofil
  • Adresse, sonst erscheint man dort gar nicht
  • Öffnungszeiten
  • Zusätzliche Features wie „Abholung“, „Lieferdienst“ o.ä.

Die Sichtbarkeit ist im Local Snack Pack am größten, ergo ist es Ziel jeder Local SEO-Maßnahme, dort zu erscheinen.

Google macht die Listung dort von verschiedenen Variablen abhängig, die man selbst zum größten Teil beeinflussen kann:

  1. Eintragung in Google My Business
  2. Backlinks zur eigenen Seite
  3. Bewertungsprofil
  4. Wertigkeit eigener Homepage (SEO-Optimierung hilft ebenso wie Content)
  5. Unternehmensnennungen auf anderen Webseiten
  6. Nutzersignale
  7. Personalisierungen

Warum ist NAP wichtig für lokale Suchmaschinenoptimierung?

Für Suchmaschinen wie Google ist es wichtig, dass die NAP-Daten konsistent sind. Unter NAP-Daten versteht man die Stammdaten des Unternehmens, bestehend aus:

  • Unternehmensname (name)
  • Adresse (adress)
  • Telefonnummer (phone)

Diese sollten in allen Verzeichnissen immer gleich geschrieben werden. Gleich meint hier absolut gleich, also nicht einmal „Lessingstraße“ und einmal „Lessing-Straße“.  Hier werden oft viele Fehler gemacht, z.B. beim Ortsnamen wird einmal „Düsseldorf“ und einmal „Düsseldorf-Benrath“ geschrieben oder bei der Unternehmensbezeichnung „Weinhandlung xyz“, „Weinhandel xzy“, „Weine xyz“ usw.

Im Unternehmen muss man sich auf EINE einheitliche Schreibweise für die NAP festlegen, die dann überall verwendet wird. Das gilt insbesondere für:

  • Impressum der eigenen Webseite
  • Impressum in sozialen Medien wie Facebook etc.
  • Google My Business
  • Einträge in Adressverzeichnisse
  • Einträge in Gelbe Seiten, Telefonverzeichnisse, etc.
  • Navigationssysteme
  • Branchenverzeichnisse
  • Einträge auf Verbandsseiten o.ä.

Nur dann kann Google eindeutig die Nennungen auf anderen Seiten genau einer Adresse zuordnen und wird das Ranking dann auch mehr erhöhen als dies der Fall wäre, wenn man unterschiedliche Schreibweisen nutzt.

Suchmaschinen werten eine einheitliche Schreibweise als

  • Zeichen, dass das Unternehmen echt existent ist
  • Zeichen, dass man dem Unternehmen vertrauen kann
  • Kriterium für eine bessere Listung

NAP: Angabe des Unternehmensnamen sorgfältig überlegen

Bevor man sich in zahlreiche Kataloge einträgt, sollte man sich genau überlegen, welche NAP Daten man wählt, – besonders beim Unternehmensnamen muss das sorgfältig überlegt werden, weil davon ja auch SEO-Signale ausgehen.

Wer nur eine Müller GmbH als „Müller GmbH“ einträgt, wird SEO-technisch weniger erfolgreich sein, als wenn er überall „Weinhandlung Müller GmbH Freiburg“ einträgt. Das führt nämlich dazu, dass viel mehr Menschen, die nach „Weinhandlung Freiburg“ suchen, auf die Adresse aufmerksam werden. Sofern der Platz es zulässt, wäre also ein Unternehmensname in den NAP-Daten nach dem Aufbau

Branchenbezeichnung+Name+Ort

am sinnvollsten. Das muss dann aber konsequent überall so umgesetzt werden. Bereits bei der Branchenbezeichnung sollte man das wählen, wonach die meisten User vermutlich suchen würden, also nicht:

  • “Kfz-Meisterbetrieb“, sondern „Autowerkstatt“
  • „Dentologie-Experten“, sondern „Zahnarzt“
  • „Weine & Mehr“, sondern „Weinhandlung“
  • „Edelmetallexperte“, sondern „Goldankauf“

Über Tools wie Google Trends kann man ersehen, welche Begriffe am meisten gesucht werden.

Wie legt man einen Google My Business Eintrag an?

Um von der höheren Sichtbarkeit in Google zu profitieren, sollte man als Unternehmer unbedingt einen Google My Business Eintrag haben. Diesen erhält man in 7 Schritten:

  • Zunächst einmal muss man ein Google Konto erstellen. Ein aktives Google-Konto, was Ihnen auch eine Google-Email-Adresse beschert, ist zwanghaft Voraussetzung, um einen Google My Business Eintrag zu erstellen. Wenn Sie noch kein Google-Konto haben, können Sie über: https://www.google.com/account/about/ ein Konto erstellen.
  • Auf der Webseite google.de/mybusiness melden Sie sich anschließend mit Ihrem Konto an und drücken den Button „Unternehmen eintragen“
  • Zunächst können Sie dort nach Ihrem Unternehmen suchen, indem Sie z.B. Unternehmensname und Adresse in das Suchfeld eingeben.
  • Wird Ihnen Ihr Unternehmen dort bereits angezeigt, können Sie den Eintrag übernehmen. Falls nicht, können Sie einen neuen Eintrag anlegen.
  • Sie ergänzen die Unternehmensdaten um die angefragten Angaben. Denken Sie dabei an die NAP-Daten, die überall identisch sein sollen (s.o.). Wichtig ist auch die Auswahl geeigneter Kategorien, damit Google Sie bei Suchanfragen noch besser zuordnen kann.
  • Nun folgt die Verifizierung. Google überprüft alle Einträge. Google kann z.B. eine Postkarte an Ihre Adresse senden, auf der ein Bestätigungscode angegeben ist. Diesen muss man dann in der Folge eingeben. So überprüft Google, ob an der angegebenen Adresse wirklich Ihr Unternehmen ansässig ist. Oder Google prüft den Telefonanschluss, in dem dort ein automatisierter Anruf erfolgt, bei dem ein Code angegeben wird, denn man im Internet eingeben muss. Erst, wenn diese Verifizierungsroutinen erfolgreich absolviert worden sind, kann der Google My Business Eintrag gänzlich freigeschaltet werden.
  • Der Eintrag steht, aber sollte von Anfang an regelmäßig gepflegt werden, mit:
  • Immer wieder neuen Bildern
  • Aktualisierung der Öffnungszeiten
  • Aktionen
  • Sonderangeboten
  • Fragen/Antworten
  • Bewertungen und Kommentaren dazu

Bei dem Eintrag von Unternehmen besteht Google auf der Einhaltung von Richtlinien. Diese sollte man weitgehend einhalten, um einen optimalen Erfolg zu erzielen. Die Google-Richtlinien dazu kann man hier ersehen:

https://support.google.com/business/answer/3038177?hl=de

Dazu gehört u.a.:

  • Korrekte Angabe der Adresse
  • Richtige Beschreibung des Kerngeschäfts
  • Nur EIN Profil pro Unternehmen
  • Keine Weiterleitungs-URLS
  • Keine Weiterleitungs-Telefonnummern
  • Keine kostenpflichtigen Sonderrufnummern

Lokal SEO: Google My Business Eintrag mit Fotos aufpeppen

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Ihr Unternehmen wirkt sympathischer, wenn Sie ansprechende Fotos hochladen. Verzichten Sie darauf, verwackelte Handyfotos aus dem Halbdunkeln hochzuladen, sondern nutzen Sie professionelle, aussagekräftige und sympathische Bilder. So haben Kunden einen ersten Eindruck von Ihrem Unternehmen. Mit ansprechenden Bildern können Sie sich deutlich von der Konkurrenz abheben und werden.

Google bietet zahlreiche Möglichkeiten, Fotos hochzuladen, z.B.:

  • Inhaber-Bilder
  • Kundenfotos
  • Rundgang 360 Grad im Innenbereich
  • Videos
  • Aufnahmen von außen
  • Aufnahmen von innen
  • Arbeitsplatzaufnahmen
  • Teambilder
  • Logos & Icons des Unternehmens (Identity)

Nutzen Sie diese Möglichkeiten. Hier investiertes Geld in gute Fotos ist gut investiertes Geld. Es wirbt jeden Tag gratis für Sie im Internet.

Google wertet es positiv, wenn Sie mehrere Bilder zu Ihrem Eintrag hochladen und dies regelmäßig ergänzen/aktualisieren. Sie sollten diese Chance nicht ungenutzt lassen.

ACHTUNG: Auch Kunden, Wettbewerber oder Neider können Fotos zu Ihrem Auftritt hochladen. Daher sollten Sie regelmäßig den Eintrag aufrufen und kontrollieren, ob ggf. nicht adäquate Bilder hinzugekommen sind. Wenn Fotos hochgeladen werden, die nicht zu Ihrem Unternehmen gehören, kann man dies aus dem Eintrag entfernen lassen.

Umgang mit Google Bewertungen auf dem My Business Eintrag

Bewertungen sind ja grundsätzlich etwas Schönes. Man bekommt kostenlos Feedback von Kunden und kann so auch Schwachstellen im Unternehmen erkennen und Fehler ausmerzen. Manche Zeitgenossen nutzen allerdings auch Bewertungen, um Frust abzulassen oder einem Wettbewerber zu schaden.

Daher sollten Sie zweierlei tun:

  1. Animieren Sie vermeintlich zufriedene Kunden dazu, Bewertungen in Google zu hinterlassen, das verbessert Ihr Bewertungsprofil.
  2. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Bewertungsprofil und reagieren Sie auf schlechte Bewertungen freundlich und professionell. Sie zeigen damit, dass Ihnen Kundenfeedback wichtig ist, dass Sie Kunden erst nehmen und, dass Ihr Unternehmen ein Gesicht hat und menschlich reagiert.

Wie man auf negative Bewertungen reagiert:

  1. Immer für das Feedback bedanken.
  2. Bedanken, dass der Kunde bei Ihnen gekauft hat oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen hat
  3. Sollte er irgendetwas positiv bewertet haben, dies als erstes hervorheben („Es freut uns, dass Ihnen xyz und xxy besonders gefallen hat“)
  4. Anschließend die Kritik aufgreifen und Verständnis äußern („Vielen Dank auch für Ihren Hinweis zu xyz. Das ist nicht Stil unseres Hauses. Wir haben Ihre Bewertung zum Anlass genommen, mit den Verantwortlichen im Unternehmen dies zu besprechen und haben Maßnahmen ergriffen, dass sich dies nicht wiederholen sollte. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen“)
  5. Einladen, erneut Ware oder Dienstleistung in Anspruch zu nehmen („Wir würden uns freuen, wenn wir erneut unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen dürfen“)
  6. Verweisen Sie auf viele zufriedene Kunden („Gerade weil der weit überwiegende Teil unserer Kunden – wie auch das Bewertungsprofil hier zeigt – mit unseren Leistungen offenbar zufrieden ist, bedauern wir es, Sie in diesem Einzelfall nicht zu 100% zufriedengestellt zu haben, was unser Anspruch ist. Für Ihren Hinweis bedanken wir uns daher sehr und haben unseren Service noch einmal geschult“)
  7. Wenn Sie auf nachweislich falsche Bewertung stoßen, kommentieren Sie auch diese („Wir finden leider keinen Kunden xyz in unserer Datenbank und können den Vorfall nicht zuordnen. Dennoch sind wir stets an ehrlichem Kundenfeedback interessiert. Bitte schildern Sie uns kurz unter E-Mail Kundenfeedback@unternehmensname.de Ihren konkreten Fall und wir gehen dem gerne nach.

Google löscht im Übrigen auch Bewertungen, die nachweislich falsch oder beleidigend sind.

Google Bewertungen kaufen?

Ebenso wie man Facebook Like, Instagram Follower und Youtube Abonnenten kaufen kann, kann man am Markt auch Google Bewertungen kaufen.

Unser Tipp: Lassen Sie die Finger davon. Das bringt Sie nicht weiter.  Google hat eine ganze Reihe von Algorithmen, um zu erkennen, ob Bewertungen FAKE sind oder aus rechten Kundenrezensionen herrühren. Viele Google-Bewertungsdienste lassen Bewertungen von Robotern oder asiatischen Google-Nutzern anfertigen. Es wirkt unglaubwürdig, wenn lauter Nutzer aus Taiwan, Schanghai und Thailand eine Eisdiele in Oberursel bewerten. Dieser Schuss kann schnell nach hinten losgehen.

Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass Google dies erkennt und dann ihren gesamten Auftritt abstraft und schlechter rankt. Dann haben Sie mit Zitronen gehandelt.

Im Bereich gekaufter Google-Bewertungen gilt die alte Regel „Was nichts kostet, ist auch nichts“. Wer für wenig Geld viele positive Bewertungen anbietet, kann im Regelfall auch nur eine Leistung anbietet, die ihr Geld nicht wert ist.

Wenn Sie ein solides Geschäft betreiben, ist es viel einfacher, bestehende zufriedene Kunden dazu zu animieren, Sie positiv zu bewerten. Das ist viel authentischer und wird von Google honoriert.

Das geht im persönlichen Gespräch genauso wie mit Paketbeilagen, die man z.B. bei Stammkunden oder Mehrfach-Bestellern beilegt.

Nutzen Sie individuelle Attribute beim Google My Business Auftritt!

Sie können bereits im Google My Business Auftritt individuelle Attribute einpflegen und werblich für Sie nutzen, z.B.:

  • „Lieferservice“
  • „rollstuhlgerecht“
  • „verfügt über WC“
  • „barrierefrei“
  • „Abholung“
  • „Onlinetermine“
  • „Kontaktlose Lieferung“
  • „Drive-In“

Nutzen Sie alle Attribute, die zu Ihrem Eintrag passen. Google wertet dies positiv und einige mögliche Neukunden suchen gezielt nach solchen Informationen, sodass Sie häufiger gefunden werden.

Google Fragen und Antworten nutzen

Der Google My Business Eintrag bietet auch eine Kategorie „Fragen und Antworten“. Hier können Interessierte dem Unternehmen Fragen stellen und Sie können diese beantworten. Diese Kategorie sollte man jeden Tag checken und etwaige Fragen beantworten. Stets höflich und professionell, nie patzig oder beleidigend.

Antworten, die viele Likes bekommen, werden höher gelistet und erscheinen als erstes bei den Fragen.

Sie können auch selbst Fragen stellen und beantworten oder Bekannte bitten, Fragen zu stellen, die Sie dann beantworten.  Das ist eine weitere Möglichkeit, Leistungen Ihres Unternehmens aufzuführen und Besonderheiten herauszustellen.

Google My Business ermöglicht sogar einen Online-Produkt Katalog

Der Google My Business Eintrag ermöglicht sogar, über einen Produkteditor eine Auswahl typischer Produkte zu präsentieren. Diese schöne Gelegenheit, Werbung für die Bestseller zu machen, sollte man sich nicht entgehen lassen, zumal dies auch bebildert geschehen kann.

Was es für physische Produkte gibt, gibt es auch im Bereich der Dienstleistungen. Dienstleister können unter dem Überpunkt „Leistungen“ die angebotenen Dienstleistungen eintragen. Dazu sind Kategorisierungen, detaillierte Beschreibungen und auch Preisangaben möglich.

Nutzen Sie die kostenlosen Google Beitragsfunktion

Sie können unter ihrem Google My Business Eintrag gezielt Produkte, Events, Angebote und Aktionen bewerben. Solche Werbe-Postings können kostenlos (!) mit Text und Bild und sogar einem integrierten Link erstellt werden.

Da die Beiträge nach einer bestimmten Zeit (ein, zwei Wochen) ablaufen, ergibt sich daraus die Chance, ständig auf neue Aktionen aufmerksam zu machen.

Dazu bieten sich z.B. an:

  • Bestimmte günstige Produkte oder Dienstleistungen
  • Neuigkeiten
  • Veranstaltungshinweise
  • Aktualisierte Öffnungszeiten
  • Neue Mitarbeiter
  • Produktankündigungen/Vorreservierungen
  • Angebote
  • Hinweise/Aktualisierungen in Sachen Covid-19

Die Beiträge dort sollten immer aktuell sein. Was Sie nicht mehr haben und nicht mehr anbieten können, sollte gelöscht werden.

Tipp: Im Google Dashboard können Sie auch genau erkennen, welche Beiträge wie oft aufgerufen worden sind und wie oft z.B. Links angeklickt worden sind. Werten Sie das aus und richten Ihre Angebote am Kundeninteresse aus.

Videokonferenz / Terminbuchung

Wenn Sie es vom Personal und vom Unternehmen her darstellen können und es sinnvoll ist, können Sie über Google My Business sogar die Möglichkeit anbieten, direkt Termine zu buchen. So wird es potentiellen Neukunden ganz einfach gemacht, Ihr Kunden zu werden. Nutzen Sie das. Besonders beliebt z.B. bei Friseuren, Gastronomie oder Beratungsunternehmen.

Dieses Feature ist kostenlos für Sie.

Ebenfalls können Sie in Echtzeit Videokonferenzen, Onlinetermine oder Onlinekurse anbieten, dazu stehen z.B. die folgenden Dienste zur Verfügung:

  • Google Meet
  • Webex
  • Zoom
  • Skype

Natürlich müssen Sie bei einem dieser Dienste dann auch selbst ein Konto haben, damit dies funktioniert.

Dieses Angebot senkt die Hemmschwelle eine potentiellen Neukunden, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und zeigt, dass Sie Neuem und dem Fortschritt aufgeschlossen gegenüberstehen.

Wenn Sie dies einrichten können und auch dafür Sorge getragen ist, dass sich der, der sich von Ihrer Seite aus meldet, kompetent ist, dann sollten Sie dies auch tun.

Uns sind z.B. Rechtsanwälte bekannt, die so regelmäßig neue Mandate für Tausende von Euro Gebühren erhalten.

Google My Business bietet auch eine Nachrichtenfunktion

Google My Business bietet auch unter „Kundenkontakt“ die Möglichkeit, eine Nachrichtenfunktion zu aktivieren. Kunden können dann in Echtzeit mit Ihnen Kontakt aufnehmen.  Google wird dazu eine besondere Schaltfläche dem My Business Eintrag hinzufügen.

Schnell beantwortete Kundenanfragen sind ein wichtiges Zufriedenheitskriterium bei möglichen Neukunden. Stellen Sie im Unternehmen sicher, dass solche Anfragen bei jemandem auflaufen, der sie auch zeitnah beantworten kann. Das sorgt für zufriedene Kunden und für die Möglichkeit, aus Interessenten auch Kunden zu machen.

Oftmals fehlt Interessenten nur noch eine oder zwei wichtige Informationen, bevor sie zum Abschluss kommen. Nehmen Sie den Kunden diese Hürde und beantworten die Anfragen. Oft sind es Vorabschlussfragen, die schon signalisieren, dass der Kunde eigentlich kaufen möchte.

Werten Sie die Google Statistiken zum My Business Eintrag aus

Google bietet Ihnen über das Dashboard eine aussagekräftige Statistik, aus der sie genau ersehen können, wie oft Ihre Angebote angesehen worden sind. Sie sehen insbesondere auch:

  • Von welcher Stadt/Ort aus User eine Wegbeschreibung zu Ihrem Unternehmen haben anzeigen lassen – damit wissen Sie ggf. wo es sich lohnt, noch einmal zu werben
  • Wie oft Bilder des Unternehmens im Vergleich zur Branche aufgerufen worden sind
  • Über welchen Weg Ihr Unternehmen aufgerufen worden ist, z.B. über Google Maps Eintrag oder die Google-Suche
  • Wie oft User das Unternehmen telefonisch über den Eintrag kontaktiert haben
  • Welche Suchanfragen am beliebtesten sind und über welche Anfragen das Unternehmen gefunden wurde

Fazit:

Ein Eintrag in Google My Business ist ein Muss für jedes Unternehmen. Für Unternehmen mit lokaler Kundschaft bietet es besondere Chancen. Bei dem Eintrag kann man viel gewinnen, aber auch viel falsch machen. Für lokale SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist der Eintrag überlebenswichtig.

Eine regelmäßige Pflege des Eintrags ist ebenso wichtig wie die richtige Anlage des Grundeintrags. Der Google My Business Eintrag bietet zahlreiche mögliche Zusatznutzen, die von Google (noch) alle gratis angeboten werden und genutzt werden sollten.

So wie jeder sein Auto selbst reparieren könnte und auch selbst Bremsbeläge wechseln könnte, kann auch jeder selbst einen Google My Business Eintrag erstellen. In einer spezialisierten Agentur hat man die Gewähr, dass alles bei der Anlage und Pflege richtig gemacht wird.

Wir bieten Ihnen gerne an, dies für Sie zu übernehmen und auch den Eintrag zu pflegen, um optimal alle Potentiale auszuschöpfen, die man für Ihr Unternehmen ausschöpfen kann.

Lassen Sie uns gemeinsam damit beginnen, noch mehr Neukunden für Ihr Unternehmen zu finden.

Wir helfen Ihnen gerne dabei. Wir freuen uns auf den Kontakt zu Ihnen.

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